die ersten Januartage nutzen viele, um über wichtige Fragen nachzudenken. Was können wir im neuen Jahr tun, um etwas Sinnvolles zu bewirken? Wie können wir zu etwas beitragen, das über uns selbst hinausgeht? Was erhoffen wir uns für unsere Familien, unser Unternehmen und unsere Welt?
Während Ihr über Eure eigenen Vorsätze für das neue Jahr nachdenkt, möchte ich gern einige meiner Gedanken mit Euch teilen.
Zuallererst sollte SAP ein Unternehmen sein, das es uns allen ermöglicht, gut für unsere Familien und die Menschen, die uns nahe stehen, zu sorgen. Die wichtigsten Titel werden nie auf unseren Visitenkarten stehen: Mutter, Vater, Tochter, Freund – das ist es, was uns wirklich ausmacht. Verpasst nicht die Geburtstage, den Familienurlaub oder die Abende mit alten Freunden. Pflegt und genießt diese Momente. Der Familie oberste Priorität einzuräumen, wird uns stärker erfüllen und uns die notwendige Inspiration mitgeben, um erfolgreich in unseren Jobs zu sein.
Zweitens sollten wir ein Unternehmen sein, in dem in dem die Einzigartigkeit eines jeden Kollegen geschätzt und Zusammenarbeit groß geschrieben wird. Im vergangenen Jahr habt Ihr mir gezeigt, mit welch großer professioneller Aufmerksamkeit Ihr menschlich miteinander umgeht. Ihr habt Euch gegenseitig in schwierigen persönlichen Situationen unterstützt und gemeinsam den Familien von Kollegen geholfen, die wir zu früh verloren haben. Auch ich persönlich habe dies in Euren aufrichtigen und ermutigenden Schreiben erfahren. Lasst uns diese menschliche Aufmerksamkeit als Maßstab für alles nehmen, was wir gemeinsam tun. Unabhängig davon, ob wir Software entwickeln oder Kunden unterstützen – es sollte nie ohne gegenseitige Offenheit und Ehrlichkeit geschehen. Die Idee des gegenseitigen Respekts – für unsere Fähigkeiten, unsere Talente und unsere Eigenheiten – ist ein zutiefst passender Anspruch für ein großartiges Unternehmen wie SAP.
Und lasst uns schließlich bei aller Bescheidenheit weiter danach streben, etwas wirklich Bedeutendes in der Welt zu bewirken. Wir sind eines der größten und respektiertesten Technologieunternehmen. Dies verpflichtet uns, nicht nur nach unserem eigenen Erfolg zu streben, sondern Spuren zu hinterlassen, denen andere folgen können. Fragt Euch selbst – welche Spuren werden wir hinterlassen? Werden wir dem Erbe der SAP gerecht, indem wir weiterhin in den größten Herausforderungen der Welt unsere größte Chance sehen?
Wir können sehr stolz auf das sein, was wir 2015 erreicht haben. Aber wir sind nie fertig. Wir sind es uns gegenseitig schuldig, ständig die Grenzen unserer eigenen Persönlichkeit und Fähigkeiten zu hinterfragen und auszuweiten. Dies geht nicht, ohne Verantwortung auf ganz individueller Ebene zu übernehmen: Für was engagiert und verpflichtet Ihr Euch? Es gibt in jedem Einzelnen etwas ganz Einzigartiges, das ihn auszeichnet. Wie werdet Ihr dies nutzen? Werdet Ihr mit weiterem Lernen und Wachsen darauf aufbauen? Letzten Endes kommt es darauf an, Vertrauen zu haben. Vertraut Euch selbst und Eurer Willensstärke. Vertraut anderen und ihren Fähigkeiten. So wird 2016 nicht nur ein erfolgreiches Jahr, sondern eines, das Eure Vorstellungen sogar noch übertrifft.
Unsere Unternehmensvision ist unsere gemeinsame Aufgabe. Also lasst uns auch 2016 erneut darauf hinarbeiten, etwas in der Welt zu bewirken und das Leben von Menschen zu verbessern. Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr!