Es gibt eine Organisation in Deutschland, die sich um die deutschen Schulen im Ausland kümmert sowie um Hunderte ausländische Schulen, an denen Deutsch unterrichtet wird. Diese Organisation heißt Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, kurz ZfA. Sie ist auch in Russland und Weißrussland tätig. Die Fachberater der ZfA in diesen Ländern sind vor zwei Jahren auf die Idee gekommen, einen Lesewettbewerb in Russland durchzuführen. Er wurde auf den Namen „Lesefüchse“ getauft. Eigentlich heißt der Bücherfan im Deutschen „Leseratte“, aber eine Ratte hinterlässt als Tier keinen besonders guten Eindruck, deshalb haben die Initiatoren des Projektes sich auf Lesefuchs geeinigt. Ein Fuchs gilt allgemein als schlaues Tier. Die Idee besteht darin, Jugendliche zu animieren, die moderne deutsche Jugendliteratur für sich zu entdecken und damit auch die Lust am Lesen. Der Wettbewerb „Lesefüchse“ soll außerdem den kritischen Sinn schärfen: Ein Buch wird nicht nur gelesen, sondern auch gemeinsam besprochen und analysiert. Bei Wettbewerbsdebatten lernen die Jungen und Mädchen, ihre Meinungen zu vertreten und andere zu überzeugen.
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